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Verurteilung wegen Mordes nach Messerstichen in einer Gaststätte in Salzgitter rechtskräftig

Nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision des Angeklagten in dem Verfahren 9 Ks 9/17 mit Beschluss vom 18.7.2018 verworfen hat, ist das Urteil der 9.Strafkammer des Landgerichts vom 02.01.2018 rechtskräftig.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im Zustand erheblich verminderter Schuldfähigkeit einen Menschen getötet habe. Und zwar sei es am Abend des 25.05.2017 zwischen dem Angeklagten und einem Gast zu einem Streit gekommen (nach erheblichem Alkoholgenuss). Nach dem Verlassen der Gaststätte sei der Angeklagte mit einem Messer wiedergekehrt und habe das spätere Opfer mit mehreren Messerstichen verletzt, unter anderem auch an der Niere und am Zwerchfell. Trotz einer Notoperation war das Opfer 14 Tage später an einer Lungenthrombenembolie verstorben. Die 9. Strafkammer verurteilte den Angeklagten wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren unter Berücksichtigung der verminderten Schuldfähigkeit aufgrund der erheblichen Alkoholisierung. Nach Verwerfung der Revision ist das Urteil nunmehr rechtskräftig.


Kontakt:

Richterin am Landgericht

Maike Block-Cavallaro

Pressesprecherin

Landgericht Braunschweig

Münzstraße 17

38100 Braunschweig

Tel.: 0531 488-2374 bzw. 0178 3407304

Fax: 0531 488-2549

E-Mail: lgbs-pressestelle@justiz.niedersachsen.de


Vorsitzende Richterin am Landgericht

Jessica Henrichs

Pressesprecherin

Landgericht Braunschweig

Münzstraße 17

38100 Braunschweig

Tel.: 0531 488-2241 bzw. 0175 4933695

Fax: 0531 488-2549

E-Mail: lgbs-pressestelle@justiz.niedersachsen.de


Artikel-Informationen

23.08.2018

Landgericht Braunschweig
Pressesprecherin Block-Cavallaro
Münzstraße 17
38100 Braunschweig
Tel: 0531-488-2374
Fax: 0531-488-2550

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